Bunker Fuchsbau

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Der Kopfbau – versteckt gelegener Eingang zum 9000 m² großen, unterirdischen Bunkerareal und Ausgangspunkt der Führungen

Die Rauener Berge, zwischen Fürstenwalde, Bad Saarow und dem Scharmützelsee gelegen, sind für viele Touristen nicht nur aus Berlin und Brandenburg, sondern aus ganz Deutschland ein beliebtes Ausflugsziel. In den vergangenen Jahren besuchen uns auch zunehmend Urlauber aus dem Ausland. Die Urlauber schätzen die Möglichkeiten zum Wandern in den bis zu 153 m hohen „Bergen“, die Besichtigung der berühmten Rauener Steine (Markgrafensteine), den Rundumblick vom vor einigen Jahren neu errichteten 40 Meter hohen Aussichtsturm oder die rasante Abfahrt mit dem Scharmützelbob, der Ganzjahresrodelbahn bei Petersdorf.

Geheimnisvoller Bunker Fuchsbau – ein kurzer geschichtlicher Abriß
Nur wenige aber wissen, dass sich mitten im Wald, nur 1 km von der Rodelbahn und 2 km vom Aussichtsturm entfernt, eine der geheimnisvollsten unterirdischen Bunkeranlagen Deutschlands befindet. Der Bunker Fuchsbau war von 1943-1995 aktiv im Betrieb und wurde über drei geschichtliche Epochen militärisch genutzt. Er kann heute als aktives Museum besichtigt werden. Der Bunker war Durchgangsverstärkerzentrale der Waffen-SS, Zentraler Gefechtsstand der Nationalen Volksarmee und Zentraler Sirenenauslösungspunkt der DDR, sowie SAR-Leitzentrale und Geophysikalische Beobachtungsstelle der Bundeswehr.
 

Der Bunker ist heute ein Technisches Denkmal und Bestandteil der Denkmalsliste des Landes Brandenburg. Er wird durch die unermüdliche Arbeit interessierter Bürger am Leben erhalten. Es finden regelmäßige Führungen statt. Darüber hinaus werden Gruppenführungen auch an anderen Tagen organisiert. Die Eintrittsgelder helfen, das Objekt nicht nur zu erhalten, sondern auch Schritt für Schritt zu restaurieren.